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SUMMARY:AUSSTELLUNG: ANCESTRALITY – Roots: A Dive To Remember Who We Are
DESCRIPTION:> ENGLISH VERSION \n\n\n\nANCESTRALITY – Roots: A Dive To Remember Who We Are\n\n\n\nKuratiert von Ângela Barbour \n\n\n\n\n\n\n\nAusstellungseröffnung: So.\, 28. Juni 2026Programm:13:00 Uhr »Stempel-Workshop« als offenes Angebot15:00 Uhr AusstellungseröffnungPerformances:»Layers of Memory« der Künstlerin Ângela Barbour»Present Body« der Künstlerin Andréa BarbourEröffnungsrede: Ângela Barbour\, KuratorinAm Flügel: David SchollmeyerEintritt: 3\,– € (Burgeintritt) \n\n\n\n\n\n\n\nAncestrality ist eine internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst\, die Künstlerinnen\, Künstler und das Publikum dazu einlädt\, in die tiefen Schichten von Erinnerung\, Identität und Herkunft einzutauchen. \n\n\n\nDer Begriff Ancestrality lässt sich im Deutschen nicht ganz wörtlich übersetzen\, weil er im Englischen sowohl poetisch als auch philosophisch verwendet wird. Ancestrality beschreibt die Verbindung zu unseren Ursprüngen – zu den Geschichten\, Erinnerungen\, Erfahrungen und Spuren\, die wir von früheren Generationen mittragen. Dabei geht es nicht nur um familiäre Herkunft\, sondern auch um kulturelles Gedächtnis und die Frage\, wie die Vergangenheit in unserem heutigen Leben weiterwirkt. \n\n\n\nMehr als nur ein Thema wird Ancestrality hier als ein lebendiges Feld verstanden — als ein Raum\, in dem sich persönliche Geschichten\, kollektive Erinnerung und materielle Transformation begegnen. \n\n\n\nDie Ausstellung vereint iberoamerikanische Künstlerinnen und Künstler\, die im Rahmen eines internationalen »Open Call« – einer öffentlichen Ausschreibung – ausgewählt wurden\, und präsentiert Werke\, die die Idee ihrer Wurzeln nicht als etwas Starres begreifen\, sondern als etwas\, das sich ständig bewegt – geprägt von Migration\, Zeit\, Umgebung und Wandel. \n\n\n\nDurch Installationen\, Performances\, Künstlerbücher\, Fotografien\, Videos\, Skulpturen sowie Arbeiten mit organischen und experimentellen Materialien zeigt die Ausstellung\, wie Erinnerung verkörpert\, rekonstruiert und neu gedacht werden kann. \n\n\n\nViele der Werke entstehen aus wiederverwendeten Materialien\, handgeschöpftem Papier\, Naturfasern sowie durch biobasierte Verfahren und unterstreichen damit eine zentrale Idee der Ausstellung: \n\n\n\nErinnerung wird nicht nur bewahrt – sie verkörpert sich in Material und Form. \n\n\n\nIm Kern reflektiert Ancestrality über: \n\n\n\n\ndie Spuren\, die wir erben\, und jene\, die wir bewusst mit uns tragen\,\n\n\n\ndie unsichtbaren Erzählungen\, die in Objekten und Materialien eingebettet sind\,\n\n\n\ndie Spannung zwischen Entwurzelung und Zugehörigkeit\,\n\n\n\ndie Verwandlung von Schmerz in poetische Materie\,\n\n\n\ndie Kontinuität zwischen Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft.\n\n\n\n\nIn einer Welt\, die von ständiger Bewegung und Entfremdung geprägt ist\, schlägt Ancestrality eine Rückkehr vor — nicht in die Vergangenheit\, sondern zu einem bewussteren Wahrnehmen. \n\n\n\nEine Rückkehr zu dem\, was uns formt.Eine Rückkehr zu dem\, was uns verbindet.Eine Rückkehr zu dem\, wer wir sind. \n\n\n\nDie Ausstellung wird vom 28. Juni bis 25. Oktober 2026 in der Burg zu Hagen im Bremischen präsentiert. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n	\n		\n			\n			\n		\n\n		\n		\n			\n			\n		\n\n		\n		\n			\n			\n		\n\n		\n		\n			\n			\n		\n\n		\n		\n			\n			\n		\n\n		\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nKünstlerinnen und Künstler/Artists – Länder/Countries\n\n\n\nAcácio Arouche\, Brazil – Alexander Noel Padrón\, Cuba – Altina Felício\, Brazil – Ana Mosquera\, Venezuela – Andréa Barbour\, Brazil – Ângela Barbour\, Brazil – ­Caro­lina De La Parra\, Mexico – Carolina Oltra\, Chile – Catharina Suleiman\, Brazil – Cildo Oliveira\, Brazil – Doris Araujo\, Colombia – Elvis Rosendo\, Venezuela – Evandro ­Carlos Jardim\, Brazil – Gabriela Égüez\, Equador – Guillermina Bustos\, Argentina – Irene Flesch\, Brazil – Jim Lorena\, Spain – Joanarc\, Portugal – Joana Graça\, Portugal – Laura Oliveira\, Brazil – Leonor Arnao\, Argentina – Letícia Burgos\, Argentina – Lilia Puentes\, Paraguay – Lourdes Sakotani\, Brazil – Luciane Kunde\, Brazil – Marcela Krause\, Chile – Mariangela Guelta\, Brazil – Marta Meyer\, Brazil – Marta Neto\, Portugal – Maurício Kaschel\, Brazil – Nori Figueiredo\, Brazil – Otto-0880\, El Salvador – Pitiú Bomfin\, Brazil – Roger Bellido\, Peru – Rosa Moya\, Chile – Sheila Oliveira\, Brazil – Simone Bellusci\, Brazil – Thais Bertolin\, Brazil – Vanessa Wagneur\, Brazil – Zizi Pedrossa\, Brazil \n\n\n\n\n\n\n\nANCESTRALITY – Roots: A Dive to Remember Who We Are\n\n\n\nCurated by Ângela Barbour \n\n\n\n\n\n\n\nExhibition Opening: Sunday\, June 28\, 2026\, 3:00 p.m.The opening speech will be given by the Brazilian curator of the exhition\, Ângela BarbourPerformances:»Layers of Memory« by the artist Ângela Barbour»Present Body« by the artist Andréa BarbourAt the piano: David SchollmeyerAdmission: € 3\,00 (castle entrance fee) \n\n\n\n\n\n\n\nAncestrality is an international contemporary art exhibition that invites artists and audiences to dive into the deep layers of memory\, identity\, and origin.  \n\n\n\nMore than a theme\, ancestrality is approached here as a living field – a space where personal histories\, collective memory\, and material transformation intersect. The exhibition brings together Ibero-American artists selected through an international open call\, presenting works that explore the idea of roots not as something fixed\, but as something in constant movement — shaped by migration\, time\, territory\, and transformation. \n\n\n\nThrough installations\, performances\, artist books\, photography\, video\, sculpture\, and works created with organic and experimental materials\, the exhibition reveals how memory can be embodied\, reconstructed\, and reimagined. \n\n\n\nMany of the works are created using reclaimed materials\, handmade paper\, natural fibers\, and bio-based processes\, reinforcing a central idea of the exhibition: \n\n\n\nMemory is not only remembered — it is embodied in matter. \n\n\n\nAt its core\, Ancestrality reflects on: \n\n\n\n\nThe traces we inherit and those we choose to carry\n\n\n\nThe invisible narratives embedded in objects and materials\n\n\n\nThe tension between displacement and belonging\n\n\n\nThe transformation of pain into poetic matter\n\n\n\nThe continuity between past\, present\, and future\n\n\n\n\nIn a world marked by constant movement and disconnection\, Ancestrality proposes a return — not to the past\, but to awareness. \n\n\n\nA return to what forms us.A return to what connects us.A return to who we are. \n\n\n\nThe exhibition will be presented at Burg zu Hagen im Bremischen\, Germany\, from June 28 to October 25\, 2026. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWebsite\n\nFacebook\n\nInstagram\n\nInstagram
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DESCRIPTION:Foto: ©inselfilm produktion\n\n\n\n\n\n\n\n„DIE MÖLLNER BRIEFE« – ein Film von Martina Priessner\n\n\n\nDer Landkreis Cuxhaven lädt ein zur Filmvorführung »Die Möllner Briefe« und zum anschließenden Austausch mit dem Zeitzeugen İbrahim Arslan und der Regisseurin Martina Priessner. Der hochaktuelle Dokumentarfilm erzählt die Geschichten der Opfer und Überlebenden der rassistischen Brandanschläge in Mölln 1992 und von der großen Solidarität\, die lange im Verborgenen blieb. \n\n\n\nIm November 1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der 7-jährige Junge überlebte das Feuer\, verlor aber auf tragische Weise seine Schwester\, seine Cousine und seine Großmutter. In der Folgezeit erhielt die Stadt Hunderte von Solidaritätsschreiben\, die archiviert wurden und fast drei Jahrzehnte lang in Vergessenheit gerieten. Verwoben mit İbrahims ergreifender Erinnerungsreise und seinen Begegnungen mit drei Briefschreiberinnen\, bilden diese längst vergessenen Botschaften eine eindrucksvolle visuelle Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Film der vielfach ausgezeichneten Regisseurin Martina Priessner begleitet İbrahim und seine Geschwister und zeichnet ein sensibles Portrait des anhaltenden Traumas\, das ihr Leben bis heute prägt. Durch seinen Kampf gegen Rassismus und den Einsatz für die Opfer hat İbrahim einen Weg gefunden\, seinen Schmerz zu kanalisieren. Sein Bruder Namık hingegen kämpft immer noch mit den emotionalen Narben der Vergangenheit. \n\n\n\nDIE MÖLLNER BRIEFE verschafft nicht nur den Überlebenden und Familien der Opfer mehr Gehör\, sondern erzählt auch von der großen Solidarität und dem Mitgefühl\, das nach den Anschlägen in Briefen und Beileidsbekundungen an die Familien adressiert wurde. Erst 2020 wurden diese Briefe\, geschrieben von Erwachsenen und Kindern\, im Archiv der Stadt Mölln entdeckt. Sie wurden nie an die Familien weitergeleitet. \n\n\n\nDeutschland 2025 / 96 min / deutsch/türkisch mit UT \n\n\n\nEintritt: 4\,00 €
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