Kriegsjahre

vom Obergefreiten Fritz Dehn, Juni 1943, Aquarell

1936 heiratete Fritz Dehn Maria Misselhorn. Beide zogen von Appeln (bei Beverstedt) nach Fiddichow in Pommern und Fritz übernahm dort die Rohrgewebefabrik seines Vaters, der 1935 gestorben war. 1938 kam Sohn Jochen zur Welt, zwei Jahre später folgte Tochter Urte. 1939, als Fritz und Maria gerade in den Pommerschen Künstlerbund eingetreten waren, brach der Zweite Weltkrieg aus und Fritz blieb bis Kriegsende 1945 Soldat. Zu Beginn war er in Dänemark stationiert und nutzte auch dort jede freie Minute  für seine Malerei. Hauptsächlich fertigte Fritz Porträts seiner Kameraden an und zeichnete Karikaturen für Zeitungen. Gelegentlich war jedoch auch Zeit für ein Aquarell, wie hier zu sehen ist. Auf der Rückseite des Bildes vermerkte Fritz nicht seinen vollständigen Namen, sondern schrieb: »Obergefreiter Dehn, 1943«.

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