Mädchen mit Puppe

von Maria Dehn-Misselhorn, 1958, Öl

Wie bereits erwähnt, versuchte Maria mit Privataufträgen sich und die Familie mit Portraitmalerei über Wasser zu halten. Heute, Jahrzehnte später, ist es gerade bei Portraits ausgesprochen schwierig, Anhaltspunkte zu finden, um wen es sich bei den abgebildeten Personen handelt. Im Gegensatz zu Aquarellen und / oder Skizzen gibt es keine Hinweise auf die jeweilige Person. Selbst bei Familienangehörigen haben Fritz und Maria auf Namensbeschriftungen verzichtet, da sich die Personen ja untereinander kannten. Auch Zusätze wie Mutter, Vater, Bruder, Schwester etc. fehlen. Dieses »Mädchen mit der Puppe« bleibt also ohne Namen und wird eine Auftragsarbeit gewesen sein. Doch es bleiben Fragen. Warum wurde das Bild nicht abgeholt? Warum stand es all die Jahre im Atelier und schaffte es auch gelegentlich bis in eine Ausstellung? (»Sachdienliche Hinweise« nimmt die Burg zu Hagen gerne entgegen.)

Schreibe einen Kommentar