Online-AUSSTELLUNG: Die Hagener Juden und 
der Todesmarsch

In Zeiten von Corona ist die Ausstellung gegen das Vergessen zum Thema »Die Hagener Juden« und »Der Todesmarsch« verwaist.

Wir hatten den 75. Jahrestag der Geschehnisse zum Anlass genommen, das Ergebnis der jahrelangen Recherche von Hansdieter Kurth zu diesem Thema einmal als Ausstellung zu präsentieren und vor allem für nachfolgende Generationen festzuhalten. Zahlreiche Schulklassen wollten das Angebot einer Führung mit Hansdieter Kurth und dem Zeitzeugen Peter Hess – er kam als 12-jähriger zum Ende des Krieges nach Sandbostel – nutzen. Wir hoffen, dass wir die ausgefallenen Termine für Führungen und die Lesung nachholen können.

Ein Hauptanliegen dieser Ausstellung besteht darin, die jüdischen Bürger unserer Gemeinde, die in einer Zeit lebten, als aus guten Nachbarn »Juden« wurden, beim Namen zu nennen und ihre Schicksale zu dokumentieren.

Im Obergeschoss sind zwei Objekte zum Thema »Todesmarsch« zu sehen, die vor fünf Jahren während eines Projektes der Waldschule und der Hermann-Allmers-Schule auf Initiative der damaligen Jugendpflegerin Petra Wulff-Haun entstanden.

Wir sind froh, dass wir diese Ausstellung noch mit zahlreichen Besuchern eröffnen konnten und die Fakten einmal schriftlich fürs Archiv festgehalten haben.

In Zeiten von Corona lernen wir, welche Dinge wirklich wichtig sind!

Bleiben Sie alle gesund!

Ein Gedanke zu „Online-AUSSTELLUNG: Die Hagener Juden und 
der Todesmarsch“

  1. Hallo,
    Eine „Informative – Eindrucksvolle und Super Ausstellung“, die uns den „Respekt“ zum Ausdruck bringt – nicht zu vergessen!
    So etwas darf nicht wieder passieren.
    Alles hat zwar seine Zeitgeschichte, aber Respekt an denen, die „Dagegen“ den Kopf erhoben haben und „Widerstand“ geleistet haben.
    Danke für die Online Führung!
    Bleiben Sie gesund!
    Jonni Käsehage, Ortsheimatpfleger der Gemeinde Bramstedt

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