Plakat in eigener Sache

von Fritz Dehn, Entwurf auf DIN-A4

Fritz und Maria hatten sich nach ihrer Flucht aus Pommern in Appeln in den 50er Jahren, trotz ihrer drei Kinder entschieden, sich ganz der Kunst zu verschreiben und davon leben zu können oder zu wollen. Damit war klar, dass Disziplin und Arbeitseifer in der Malerei allein nicht genügen würden, um finanziell über die Runden zu kommen. Regelmäßige Ausstellungen über Jahre wurden mit gelegentlichen Auftragsarbeiten das gemeinsame Pflichtprogramm. Fritz nahm zwischenzeitlich einen Job als Plakatmaler bei den amerikanischen Streitkräften in Bremerhaven an und entschloss sich, gemeinsam mit Ehefrau Maria, in der alten Molkerei in Appeln eine eigene Kunstgalerie für Besucher zu eröffnen. Versteht man den Plakatentwurf von Fritz mit einem Augenzwinkern, war es sein Wunsch, dass Appeln fortan der künstlerische Mittelpunkt im Norden sein sollte.

Ein Gedanke zu „Plakat in eigener Sache“

  1. Diese Form der Präsentation ist eine ganz großartige Idee für die Corona-Zeit.
    Bilder, die man noch nicht gesehen hat und so einfühlsame und interessante Kommentare dazu – das macht Freude an jedem Tag. Wie ein Adventskalender der Kunst!!! Es sollte sehr viel mehr Zeitungsberichte darüber geben, damit möglichst viele Kunstfreunde sich daran erfreuen können.

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