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KAMMERKONZERT zum Jahresauftakt
24. Januar 2026 | 19:00

Ein Kammerensemble der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen läutet das Jahr mit dem besonderen Programm »Neues aus Ungarn« ein. Neben einer Serenade des österreichisch-ungarischen Komponisten Weiner sind unter anderem Werke von Dohnányi, Kodály und Kurtág zu hören.
Ungarische Musik – da denkt man zuerst an Béla Bartók! Nicht nur Bartók schrieb Musik, die einerseits »echt« ungarisch klang, andererseits modern. Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert begann in vielen Ländern parallel ein Prozess der nationalen Selbstfindung. Die Musik, wenn sie sich auf traditionelle Melodien bezog, spielte dabei eine identitätsstiftende Rolle. Wenn Komponisten wie Johannes Brahms oder Franz Liszt noch die Musik der Sinti und Roma als »typisch volkstümlich« in ihre Stücke integrierten, so bezog sich die neue Generation auch auf die Sammlungen Bartóks und Kodálys. Fünf Klassiker der ungarischen Moderne sind in diesem Programm zu hören: die Streichtrios von Lázló Weiner, György Kurtag, Zoltán Kodály und Leó Weiner (nicht verwandt mit Lázló) sowie die Musik für gemischtes Ensemble von Ernst von Dohnányi.
Es spielen: Jeffrey Armstrong (Violine), Christopher Rogers-Beadle (Viola), Nuala McKenna (Violoncello)
Programm:
- Léo Weiner (1885-1960): Streichtrio in g-Moll op. 6
- György Kurtág (*1926): aus »Signs, Games and Messages«
- Zoltán Kodály (1882-1967): Intermezzo für Streichtrio
- László Weiner (1916-1944): Serenade für Streichtrio
Kosten: Mitglieder 25,00 €, Nichtmitglieder 29,00 €, erm. 12,50 / 14,50 €