Bestellung/Reservierung der Tickets ist ebenfalls über 

 EVENTIM  möglich.

Kartenzahlung der Tickets in der Burg ist ab 10,00 EUR auch mit den Debitkarten (nicht Kreditkarten wie Mastercard oder VISA) der Banken möglich.

Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

AUSSTELLUNG: Til Mette – »Bunter wird’s nicht!«

15. November 2026 – 30. Mai 2027

Foto: © Til Mette

Info: Verlegung der Eröffnung aufgrund einer kurzfristigen Verhinderung des Künstlers.


»Bunter wird’s nicht!« – Til Mette zeigt über 100 Cartoons in der Burg zu Hagen

Ausstellung vom 15. November 2026 bis zum 30. Mai 2027 – Eröffnung mit Künstlergespräch und musikalischer Begleitung

Mit spitzem Humor, feiner Beobachtungsgabe und überraschenden Pointen nimmt Til Mette die kleinen Absurditäten des Alltags ebenso ins Visier wie die großen Fragen von Gesellschaft und Politik. Unter dem Titel »Bunter wird’s nicht!« präsentiert die Burg zu Hagen vom 15. November 2026 bis zum 30. Mai 2027 eine umfangreiche Ausstellung mit mehr als 100 Cartoons des renommierten Zeichners. Zwölf zusätzliche Cartoons mit Bremen-Bezug schlagen dabei eine besondere Brücke zur Region.

Ein weiteres Kapitel der Ausstellung widmet sich einer ungewöhnlichen Unternehmung: Im Frühjahr 2026 machte sich Campingfan Til Mette allein mit Auto und Minizelt auf den Weg nach Spanien – mit dem Ziel, 5 Liter Olivenöl zu kaufen. Die Reise und ihre Erlebnisse werden in der Ausstellung ebenfalls dargestellt und eröffnen einen persönlichen Blick auf den Künstler jenseits seiner gezeichneten Figuren.

Für Til Mette ist die Burg zu Hagen kein unbekannter Ausstellungsort. Bereits 2016 war der Künstler hier mit einer Ausstellung zu Gast. Zehn Jahre später kehrt er mit einer neuen Auswahl seiner Arbeiten zurück. Til Mette zeichnet seine unverkennbaren Cartoons mit einem dünnen schwarzen Stift und setzt Farbe nur sehr sparsam ein. Seine Cartoons verbinden präzise Beobachtungen mit trockenem Witz und bringen alltägliche Situationen ebenso pointiert auf den Punkt wie gesellschaftliche und politische Widersprüche.

Til Mette, 1956 in Bielefeld geboren, studierte Geschichte und Kunst in Bremen. Während seines Studiums wurden erste Cartoons von ihm in der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Rundschau veröffentlicht. 1985 war er Mitbegründer der taz Bremen. Es folgten Veröffentlichungen unter anderem im Weser-Kurier und in der taz, bevor seine Cartoons über drei Jahrzehnte lang regelmäßig im stern erschienen. Neben seiner Arbeit als Cartoonist ist Mette auch als Maler tätig. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Seine Zeichnungen sind für ihren unverwechselbaren Strich und ihre präzisen, häufig überraschenden Pointen bekannt. Oft genügen wenige Linien und ein kurzer Dialog, um Widersprüche sichtbar zu machen und vertraute Alltagssituationen in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.

Ausstellungseröffnung am 15. November

Die Ausstellung wird am Sonntag, 15. November 2026, um 15:00 Uhr in der Burg zu Hagen eröffnet. Im Mittelpunkt des Eröffnungsprogramms steht ein Künstlergespräch zwischen Til Mette und Benjamin Piel, Chefredakteur des Weser-Kuriers. Dabei bietet sich Gelegenheit, mehr über die Arbeit des Cartoonisten, seine künstlerischen Perspektiven und die Entstehung seiner Zeichnungen zu erfahren.

Für die musikalische Begleitung sorgt der Pianist Jorrit van den Ham am Flügel.

Der ursprünglich geplante Eröffnungstermin musste verschoben werden, da Til Mette zeitgleich in die Verleihung des Deutschen Karikaturenpreises eingebunden ist. Die Ausstellung wird daher am Sonntag, 15. November 2026, um 15 Uhr eröffnet.

Mit „Bunter wird’s nicht“ lädt die Burg zu Hagen dazu ein, bekannte Alltagssituationen neu zu betrachten, über menschliche Eigenheiten zu schmunzeln und hinter den humorvollen Pointen auch die gesellschaftskritische Seite der Cartoons zu entdecken.

Ausstellungszeitraum: 15. November 2026 bis 30. Mai 2027

Eröffnung: Sonntag, 15. November 2026, um 15 Uhr

Ort: Burg zu Hagen, Burgallee 1, 27628 Hagen im Bremischen

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Besuch sind bei der Burg zu Hagen erhältlich.